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RamaCity Test: Bürgermeister auf Erfolgskurs

10. Februar 2012 um 10:08 Uhr von Marta Ejsmont in TestReviewsBrowsergames

In Bigpoints Städtebau-Simulation RamaCity schlüpfen Spieler in die Rolle eines zuversichtlichen Bürgermeisters, der eine Kleinstadt in eine beeindruckende Metropole verwandelt. Seit einigen Monaten schon befindet sich das Browsergame in einer offenen Testphase. Wir haben uns RamaCity genauer angesehen, unsere kleine Stadt nach eigenem Ermessen ein wenig aufgemotzt und viele freundliche, dauerlächelnde Urbis kennengelernt. Auf geht's, willkommen in unserer virtuellen Stadt!

Magnus Mentor weicht nicht von unserer Seite

Wagemutig haben wir in RamaCity die Verantwortung über eine gesamte Stadt an uns gerissen. Zwar ist in unserer Kleinstadt anfangs nicht viel los, doch noch sind wir zuversichtlich. Glücklicherweise sind wir zunächst nicht auf uns allein gestellt. Magnus Mentor, der freundliche Bürgermeister der Nachbarstadt, hilft uns dabei, eine Stadt zu gründen. Allerdings wird er so schnell nicht von unserer Seite weichen.

Magnus weiß, was zu tun ist.

Die erste Lektion ist schnell gelernt: Urbis, so heißen die Einwohner in RamaCity, stehen im Mittelpunkt des Geschehens. Auf unserem Gebiet finden wir den ersten Wohnwagen, der bereits bewohnt wird. Ein kleines goldenes Urbi-Symbol erscheint über dem Trailer 3000 im Zwei-Minuten-Takt, gleichzeit dreht der Bewohner einige Runden um seine vier Wände auf Rädern. Was es mit diesem Symbol auf sich hat, erklärt uns der liebe Magnus sofort: Mit einem Klick auf den goldenen Urbi schnellt die Einwohnerzahl unserer Stadt in die Höhe. Damit steigen wir selbst im Level auf und schalten neue Spielelemente frei.
RamaCity

RamaCity

Danach führt uns Magnus zu dem wenig dekorativen Dieselgenerator, den wir gleich neben einem Bauhof finden. Beides wirkt sich auf die Optik unserer Stadt keinesfalls positiv aus. Doch der Dieselgenerator ist besonders wichtig: Für jede Aktion in RamaCity benötigen wir Energie, die wir am Dieselgenerator einsammeln. Ähnlich wie bei den Urbis reicht also auch ein Klick auf das Energiesymbol, schon freut sich Magnus über unsere Fortschritte und unser Energie-Zähler wird obendrein aufgefüllt.

Das verständliche und unterhaltsame Tutorial mit Magnus ist nach kurzer Zeit vorüber. Das einfache Spielprinzip haben wir schnell kapiert, denn viel Überraschendes gibt es dabei nicht. Wer bereits einen Blick auf andere Casual-Browsergames von Bigpoint geworfen hat, zum Beispiel Skyrama oder ZooMumba, wird gewisse Parallelen entdecken. Umso mehr erfreuen uns dafür niedliche Animationen der Stadtbewohner, begleitet von fröhlicher Hintergrundmusik.

Während des Tutorials konnten wir allerdings nur die Aktionen ausführen, die uns Magnus Schritt für Schritt erklärte. Ein Klick auf andere Bereiche unserer Stadt war dabei unmöglich. Nun endlich können wir uns die Stadt selbst anschauen und tun und lassen, was wir wollen.

Der Bürgermeister kommt nie zur Ruhe ...

Oje, die erste Aufgabe steht an: Magnus, der immer noch neben uns werkelt, erteilt uns den Auftrag für den Bau eines Cottage-Hauses, mit dem wir weitere Urbis anlocken. Das Haus, das wir von unserem Startkapital locker bezahlen können, finden wir auf Anhieb im übersichtlichen Baumenü und platzieren es gleich neben dem Wohnwagen. Fleißige Handwerker lassen sofort Baumaterial anliefern, stellen ein Gerüst auf und fertigen recht flott unser erstes Cottage-Haus. Dann kommt Magnus mit seiner Belohnung daher: Schlappe 20 CityCent und fünf Urbis hat uns der Spaß beschert! Was soll’s, Kleinvieh macht auch Mist.

Schon wandern erste Urbis durch die Stadt, auch farbenfrohe Autos tuckern über unsere frisch geteerten Straßen. Ständig halten wir Ausschau nach Symbolen, die wir einsammeln können. Das Umhergeklicke sorgt zwar nicht für Spannung, dafür kommen wir anfangs schnell voran und freuen uns über den doch sehr einfachen Levelaufstieg.

... und die Stadt wächst

Noch stehen uns in RamaCity nicht viele Aktionen zur Verfügung. Doch mit höherem Level schalten wir Gebäude mit speziellen Funktionen frei. Beispielsweise kommt ein Liefer-Service ins Spiel. Nachdem wir auch eine Hotdog-Bude unser Eigen nennen, versenden wir an andere Städte köstliche Snacks und kassieren dafür Geld. Je mehr Gebäude wir jedoch errichten, desto mehr Energie wird auch benötigt. Später wird es daher ein wenig knifflig, wenn sich die Ressourcen dem Ende neigen. Dann kommen wir an Kohle- und Atomkraftwerken oder Sonnenkollektoren-Feldern nicht vorbei. In RamaCity können wir als Bürgermeister noch selbst entscheiden, wo unsere Energie herkommt - Wir bleiben zunächst bei mehreren Dieselgeneratoren und hoffen, dass wir später auf die ‚Solarkraftwerke der Zukunft‘ zurückgreifen können, schließlich scheint in RamaCity immer die Sonne. Kein Wunder, dass die Urbis mit einem breiten Dauergrinsen fröhlich durch die Gegend hoppeln.

RamaCity

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